„Verabschiede Dich von kurzen Wegen. Begrüße Schmerz und Schinderei.
Niemand hat jemals behauptet, dass alles immer einfach sei.”

Einige persönliche Dinge…

Statt einer klassischen Vita möchte ich hier viel lieber die Stationen in meinem privaten und beruflichen Leben beschreiben, die meine Arbeit und mich nachhaltig geprägt haben.

Einstellung zur Arbeit

Meine grundsätzliche Haltung zu den Themen Arbeit, Leistung und Leistungsbereitschaft sowie Einsatz und Motivation habe ich schon sehr früh in meinem Leben erworben. Durch die Elektronik-Mechanik-Firma, die meine Eltern im eigenen Haus geführt haben, hatte ich immer wieder die Gelegenheit mitzuerleben, welch große Verantwortung hinter der Führung eines Unternehmens steckt. Aber ich erinnere mich auch an sehr lustige Firmenfeiern, gemeinsame Brotzeit- und Mittagspausensowie die ständige Anwesenheit der Arbeit im Privaten. Seitdem sind für mich Berufs- und Privatleben untrennbar miteinander verbunden.

Das Lernen

Ich bin immer sehr gerne zur Schule gegangen und Situationen wie hochkonzentriertes Arbeiten in gemeinschaftlicher Stillarbeit und das Neubestücken der Federmäppchen üben auf mich auch heute noch einen ganz besonderen Reiz aus. Auch wenn ich in meiner 13-jährigen Schulzeit nicht immer mit gleichmäßigem Fleiß dabei war, sind das Lernen und auch das Weitergeben von Wissen zwei wichtige Elemente, die mich mein ganzes Leben begleiten werden.

Der erste Kontakt zur Arbeit

Durch die Firma und spätere Tätigkeit meines Vaters als Werksmeister hatte ich als Jugendliche immer Gelegenheit, mir durch Heimarbeit etwas dazuzuverdienen und auch ein Ferienjob war immer gesichert. So habe ich ab dem fünfzehnten Lebensjahr parallel neben der Schule immer gearbeitet. Seitdem ich meine Schulzeit mit dem Abitur abgeschlossen habe, lerne ich parallel zu meiner Arbeit.

Die Berufsfindung

Da ich ein vielfältig interessierter Mensch bin, war die Suche nach dem richtigen Beruf für mich ein nicht unbedingt linear verlaufender Prozess. In der ersten Orientierungsphase (deren Überlegungen es nie in die Realität geschafft haben) standen folgende Berufswünsche im Raum: Katzenforscherin, Ägyptologin, Pathologin, Journalistin bei Helsingin Sanomat.
Aber auch die Berufe, die ich bisher ausgeübt habe, waren abwechslungsreich:
Technische Dokumentationssachbearbeiterin, Assistentin des Verkaufs, Leiterin Einkauf, Controllerin, Messebeauftragte.
Aktuell habe ich die Rollen Qualitätsmanagementbeauftragte, Strategische Betriebsorganisatorin, Sicherheitsbeauftragte, Strahlenschutzbeauftragte und interne Auditorin inne.
Lediglich hinsichtlich der Branchen gibt es gewisse Konstanten – Technikaffinität mit dem Hang zu Nischenmärkten und einer Vorliebe für extreme technische Leistungsdaten: Bahntechnik, Motorsport und Automotive, Maschinen- und Anlagenbau im Großteilebereich.

Die Fort- und Weiterbildung

Der Nachteil daran ein vielfältig interessierter Mensch zu sein ist, dass man sich ständig auf der Suche nach neuem Input befindet. Neben unzähligen VHS- und sonstigen Fern-Kursen habe ich mich mit knapp über 30 dazu entschieden, mich fachlich nochmals auf die Suche zu machen und das hält bis jetzt an…
Vom Geprüften Technischen Fachwirt und Geprüften Technischen Betriebswirt (IHK Niederbayern) führte mich mein Weg zum Qualitätsmanager und ISO/TS 16949 1st and 2nd Party Auditor – und damit schließlich zur berufsbegleitenden Dozentin bei der IHK Niederbayern.

Aber neben der beruflichen Bildung fehlte mir noch etwas…
Und ab 2016 wurde ich dann endlich Studentin (das fehlende adademische Teilstück) – berufsbegleitend an der Donau-Universität in Krems. Und weil ich mich nach meinem Master of Science in Lean Operations Management noch nicht von diesem sehr inspirierenden Umfeld trennen wollte, folgte der MBA in Integrated Management Systems, den ich 2021 abschließen werde.

Die Zukunftsaussichten

Mit dem Thema Managementkybernetik habe ich 2015 ein Sujet gefunden, das mich nachhaltig fasziniert und nicht mehr loslässt. Da ich das große Glück habe, dass ich diese Fachdisziplin in meinem beruflichen Umfeld nutzen, anwenden und weiterentwickeln kann, steht einem weiteren Schritt ab 2021 voraussichtlich nichts mehr im Weg: das nächste große Abenteuer – die Arbeit an meiner berufsbegleitenden Promotion.

Sonstige Einflüsse

Neben diesen wichtigen Punkten gibt es natürlich noch zahllose weitere Einflüsse, die mich tief geprägt haben und dafür gesorgt haben, dass ich wurde, was ich heute bin: stolze alleinerziehende Mutter eines jugendlichen Sohnes, hart im Nehmen, Familienmensch, Kybernetikerin, Statussymbolliebhaberin, Feministin, leidenschaftliche Köchin, Tortendekorateurin, Garten- und Naturliebhaberin, engagiert im Imkerverein, der Jagdgenossenschaft, der SCiO, der Cybernetic Society, stolze Niederbayerin, Bauhaus-Liebhaberin, Finnland-, Australien-und vorallem Sylt-Fan, Ahornsammlerin, Läuferin sowie Riesenbrahma- und Rauhaardackelbesitzerin.

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